Über das Mahlen von Kaffeebohnen

 

Warum selbst Kaffeemehl machen?

 

Früher war der Besitz einer Kaffeemühle selbstverständlich. Heute finden sich insbesondere bei Kaffeekennern und Kaffeeliebhabern wieder verstärkt auch zuhause wieder Kaffeemühlen. In guten Cafe´s und gerade in einer italienischen Espressobar ist und war es Standard.

 

Mahlen von Kaffeebohnen

 

Natürlich war es in den letzten Jahrzehnten in vielen Haushalten leichter, fertig gemahlenen Kaffee zu kaufen, doch die Qualität litt spürbar darunter. Nur in Form der ungemahlenen Kaffeebohne bleibt das flüchtige Kaffeearoma einigermassen erhalten. Ist Kaffee erst einmal gemahlen, ist es nur eine Frage der Zeit, egal, wie gut man das Kaffeepulver aufbewahrt, dass die inneren Werte weniger werden. Daher sollte man mit einer hochwertigen Kaffeemühle portionsweise das Kaffeemehl mahlen, damit der perfekte Kaffee- oder Espressogenuss erhalten bleibt.

 

Gleichmässiges Mahlen ist wichtig

 

Kaffeemahlen ist eine Kunst, genauso wie das Kaffee rösten eine Kunst ist. Schon Kleinigkeiten haben großen Einfluss. Man kann sich gut vorstellen, dass unregelmässig gemahlenes Kaffeemehl auch unterschiedliche Teile des Kaffeeextraktes erzeugen.

Leider haben hier die günstigeren Kaffeemühlen, die mit mit Mixmessern ausgestattet sind und bei denen man keinen Mahlgrad einstellen kann, das Nachsehen. Bevor man also eine preisgünstige Schlagmesser-Kaffeemühle nimmt, sind meist die Handmühlen die bessere Wahl.

Ebenso besteht hier die Problematik, dass das Mahlgut zu heiss wird. Je wärmer, umso leichter flüchten die Aromastoffe und kommen so garnicht mehr in die Espressotasse hinein.

Im Prinzip ist das Mahlwerk einer Kaffeemühle das Herzstück einer Mühle. Vor der Kaufentscheidung sollte man sich daher etwas intensiver mit den unterschiedlichen Mahlwerken etwas auseinandersetzen, um so auch die Qualität für sich selbst etwas beurteilen zu können. Informationen dazu findet man auch unter Kaffeemühlen Test.

 

Mahlgrade bei Kaffeemühlen

 

Wichtig beim Kauf einer Kaffeemühle oder einer Espressomühle ist es, das man auf eine gute Einstellmöglichkeit bezüglich des Mahlgrades sieht. Am besten ist eine stufenlose Mahlgradeinstellung.

Je nach Kaffeezubereitungsart braucht es unterschiedliche Extraktionszeiten und eine unterschiedliche Extraktionsart um das gewünschte Kaffeearoma zu erhalten. Auch der persönliche Geschmack spielt da eine große Rolle.

Ein Espresso aus einer Espressomaschine braucht einen feinen Mahlgrad, da die Kontaktzeit mit dem Wasser sehr kurz sein soll. Espresso wird ja auch mit einem gehörigen Druck erzeugt.

Einen mittleren Mahlgrad nimmt man für Filterkaffee. Also bei den gewöhnlichen Kaffeemaschinen und für den geschmacklich besseren und stilvolleren Handaufguss, so wie zu Grossmutters Zeiten.

Einen groben Mahlgrad stellt man für die Espressokanne oder auch Cafètiere, die Presskaffeekanne wie auch die French-Press Kanne ein.

Spezielle Mokkamühlen machen eine  recht  feine Mahlung, ideal für einen echten türkischen Mokka.

Der Mahlgrad ist also mit entscheidend über die Größe der Oberfläche des Kaffeemahlgutes, die mit dem durchlaufenden Wasser in Kontakt kommt. Auch wird die Kontaktzeit Kaffeemehl:Wasser  von der Mahlgutgröße beeinflusst.

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